CO2-neutrale Fernwärme fürs untere Wiggertal

10.02.2022

Die vier regionalen Energieversorger tba energie ag Aarburg, EW Oftringen AG, EW Rothrist AG und StWZ Energie AG wollen mit CO2-neutraler Wärme gemeinsam einen Beitrag für eine nachhaltige Energiezukunft leisten. Sie klären deshalb das Potenzial von Fernwärme im unteren Wiggertal ab. 

Die Energiestrategie 2050 des Bundes und auch die regionale Energiestrategie des unteren Wiggertals sehen einen deutlich erhöhten Einsatz von CO2-neutraler Fernwärme vor. Auch die vier regionalen Energieversorger sind überzeugt, dass Fernwärme ein bedeutender Teil der Energiezukunft ist. Deshalb haben sie entschieden, in einer Machbarkeitsstudie herauszufinden, wie hoch das Potenzial für eine Fernwärmeversorgung im unteren Wiggertal ist. Die Klärung und Entwicklung eines solch grossen Fernwärmeprojektes ist eine Herausforderung und erfordert entsprechendes Fachwissen. Im Fokus steht das zusammenhängende Siedlungsgebiet der Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Zofingen und Strengelbach. Interessante mögliche Abnehmer von Heisswasser oder heissem Dampf sind mit fossiler Energie beheizte Liegenschaften und Industriebetriebe. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen voraussichtlich Mitte 2022 vorliegen.  

 

Symbiose des Fernwärmeprojekts für das untere Wiggertal und dem Projekt enphor

Die erzo hat im Rahmen einer Partnerschaft mit der Renergia AG das Projekt enphor (Energieproduktion, Phosphor, Recycling) lanciert. Dabei soll am Standort der heutigen KVA in Oftringen neben Phosphor auch erneuerbare Wärme sowie CO2-neutraler Strom produziert werden. Ziel ist es im Sinne der Kreislaufwirtschaft, Abfälle ökologisch zu verwerten und damit einen Beitrag zu einem verringerten CO2-Ausstoss zu leisten. Bis Mitte 2022 wird aktuell im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die technische, betriebliche und wirtschaftliche Realisierbarkeit überprüft. EW Oftringen, EW Rothrist, StWZ und tba energie sind in diesem Projekt als Partner für die Verwertung der Energie in Form von Fernwärme fürs untere Wiggertal involviert. Sie klären das Potenzial für Fernwärme im unteren Wiggertal ab. Werden sowohl enphor wie auch das Fernwärmeprojekt realisiert, lassen sich wertvolle Synergien nicht nur für die Bevölkerung und das Gewerbe im unteren Wiggertal, sondern darüber hinaus im ganzen Grossraum Zofingen generieren.

 

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